Wie Du als schlanke Frau mehr Kurven zauberst: Stylingtipps, mit denen Du die Taille betonst

von 26.05.2021Figur, Gut Aussehen, Life&Style, Shopping, Stilberatung

Schlanke Frauen mit einem eher geraden, maskulinen Figurtyp wünschen sich mehr Kurven: Die Taille soll betont werden, Oberweite und Hüfte im richtigen Verhältnis sein. Das gelingt am besten mit dem richtigen Styling! Wir lenken den Blick auf die Schokoladenseite und wenden legitime Tricks an, damit die Proportionen stimmen. Mit raffinierten Schnitten, sorgfältig ausgewählten Farben und Mustern zauberst Du Kurven an genau den Stellen, wo Du sie Dir wünschst!

Die Vielfalt der Mode bietet für Deinen Figurtyp die passende Auswahl

Du selbst bestimmst, was Du trägst und was Dir am besten steht. Du bist nicht auf bestimmte Trends angewiesen, sondern kannst Dir genau die Mode aussuchen, die Deine Figur gut zur Geltung bringt. Als schlanke Frau mit dem sogenannten Figurtyp H – also ziemlich gerade, ohne ausgeprägte Taille – vermisst Du vielleicht eine kurvige Ausstrahlung. Was Dir die Natur mitgegeben hat, kannst Du weder mit Sport noch mit einer Gewichtszunahme wesentlich ändern. Zwar wirkt ein durchtrainierter, klar definierter Body immer – und wer sich zu dünn fühlt, darf ungeniert zu mehr Kalorien greifen. An dem grundlegenden Figurtyp wird das aber wenig ändern. Optische Täuschungen mit dem richtigen Outfit sind wesentlich hilfreicher! Wir schummeln einfach und wählen Schnitte, Farben und Kombinationen, mit denen wir die Taille in den Fokus rücken. Je vielseitiger die Mode ist, umso eher findest Du das perfekte Styling für mehr Taillenbetonung.

Neben einer ausgeprägteren Taille wünschen sich schlanke Frauen mit einer androgynen Figur oft auch mehr Oberweite und einen schön geformten Po. Keine Sorge, auch dafür gibt es Tipps und Tricks, damit Deine Traumfigur und die perfekten Proportionen in greifbare Nähe rücken.

 

Die Vorteile einer schlanken, geraden Figur

 

Wer seine Vorzüge kennt und geschickt in Szene setzt, wird auch als H-Typ mit einer geraden, eher maskulinen Figur glücklich. Schlanke Frauen mit wenig Taille sehen oft sehr sportlich aus oder haben eine betont elegante Ausstrahlung. Genau diese Punkte solltest Du Dir immer bewusst machen. Darüber hinaus kannst Du mit etlichen Tricks, Tipps und Kniffen dafür sorgen, dass deine feminine Seite gut zur Geltung kommt.

 

Die Taille in den Mittelpunkt rücken

 

Die Taille ist ein wichtiger Blickpunkt! Lenke den Blick gezielt auf die Körpermitte. Statt eine gerade oder nicht vorhandene Taille unter weiten, langen Oberteilen zu verstecken, kannst Du mit einem Gürtel oder einem Tuch die Taille betonen.

 

Mehr Fülle am Oberkörper erzielst Du mit Raffungen, Rüschen, Volants und Puffärmeln. Blazer und Jacken mit einer dezenten Schulterbetonung sind ebenfalls gut. Achte aber bei allen Teilen mit sehr weiblichen Attributen darauf, dass sie typgerecht sind. Wenn Du ein ausgeprägt sportlicher Typ bist, siehst Du damit leicht verkleidet aus. Dann sind große, voluminöse Kragen besser als ein Zuviel an Rüschen und Volants. Vermeiden solltest Du kastige Formen.

Ein sehr guter Tipp ist dagegen, wenn Du Oberteile immer in den Rock- oder Hosenbund steckst. Das muss nicht komplett sein, angesagt ist auch das sogenannte „Tucken“ (ein englischer Begriff für „reinstecken“). Tucken kannst Du nur vorne, nur hinten oder seitlich. Einfach ausprobieren, was Dir am besten gefällt und zu Deiner Figur passt! Auch unterhalb der Taille ist mehr Fülle sinnvoll: Röcke, die leicht ausgestellt sind, und Hosen, die oben weit geschnitten und nach unten hin enger wirken, schaffen eine schmale Taille.

 

Ein schönes Dekolleté im Fokus

 

Wer schlank ist und dennoch relativ viel Oberweite hat, kann diese ruhig betonen. Pullover und Shirts mit einem tiefen V-Ausschnitt sind ideal! Bei einer Bluse sieht es besser aus, wenn sie nicht bis oben hin zugeknöpft ist. Halsketten kommen in massiveren Designs besser zur Geltung als filigrane Colliers. Falls Du Dir mehr Oberweite wünschst, kannst Du mit einem Push-Up-BH oder mit einem sanft gepolsterten BH mehr Fülle vortäuschen – aber bitte nicht zu viel, denn Deine Proportionen sollen ja weiterhin natürlich wirken.

 

Die Wirkung von Farben und Mustern

 

Mehr Mut zur Farbe: Schlanke Frauen mit einer H-Figur können zu kräftigen Farben greifen. Farblich kannst Du auf deutliche Kontraste setzen. Ein einfarbiges Outfit macht Dich nämlich optisch noch schmaler als Du ohnehin schon bist. Mit Colour Blocking kannst Du mehr Fülle am Oberkörper und unterhalb der Taille vortäuschen. Raffinierte Muster lenken den Blick auf den Busen und / oder auf die Hüften, sodass Deine Taille automatisch als schmal definiert wird.

So erkennst Du Deinen Figurtyp sicher

 

Du möchtest noch mehr über die unterschiedlichen Figurtypen wissen? Die Kennzeichnung, die sich an der Form einzelner Buchstaben orientiert, ist eigentlich recht einfach.

 


  • Figurtyp H: gerade, oft schlank, wenig Busen und schmale Hüften, Taille kaum ausgeprägt

  • Figurtyp A: oben schmal, deutlich sichtbare Taile, sanft gerundete Hüften

  • Figurtyp V: breite Schultern, schmale Hüften

  • Figurtyp O: mollig, rundlich, Taille unter Pölsterchen versteckt

  • Figurtyp X: „Sanduhr“, sehr schmale Taille, Schultern und Hüften gleich breit

     

     

Das Wichtigste: 

Mache Dein Selbstbewusstsein nicht von einem bestimmten Figurtyp abhängig! Ob Du Dich wohlfühlst und Dich selbst attraktiv findest, hängt nicht allein von Deinem Körperbau ab. Natürlich kannst Du mit der richtigen Kleidung und einem optimalen Styling vermeintliche Schwachstellen korrigieren und schöne Proportionen schaffen. Deine Figur ist ein ganz wesentlicher Teil von Dir und Ausdruck Deiner individuellen Persönlichkeit. Mit einer gesunden Mischung aus: „Diese Tipps sind für meine Figur ideal“ und „Ich trage, was mir gefällt“ findest Du Deinen eigenen Stil, der Dich einzigartig macht!

PS: Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen.

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

FRAU MAIERs 5 beste Stil-Tipps

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2 Kommentare

  1. Andrea

    Liebe Katharina,

    kannst du mal wieder Tipps posten, um ein Bäuchlein zu kaschieren?

    Danke und liebe Grüße aus Frankfurt,
    Andrea

    Antworten

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