Ein Hoch auf die Allrounder des Alltags!

von 23.03.2022Gut Aussehen, Life&Style, Shopping, Stilberatung

Ein Thema, auf das ich in Anfragen immer wieder angesprochen werde, betrifft eines unserer häufigsten Alltags-Outfits: Jeans und T-Shirt.

Es ist auch mein beliebtestes Allday. Ich kenne kaum eine Kombination, die ähnlich individuell eingesetzt werden kann und dabei auch noch bequem ist. Jeans und Shirt können lässig wirken, aber auch edel. Im Stilbruch getragen, ergeben sich reizvolle Kontraste. Mit dem richtigen Drumherum passen Jeans und Shirt zu fast jedem Anlass. Umso erstaunter bin ich immer wieder, wenn eine Kundin mir schreibt, dass sie sich langweilig vorkommt, weil sie ‘nur’ immer Jeans und Shirt trägt.

Wie geht es Dir damit? Findest Du Jeans und T-Shirt langweilig, praktisch oder einfach cool?

Sehen wir uns die Sache doch einmal der Reihe nach an: Die Jeans

Immer en vogue, Meisterin der Wandlung und aus der Mode nicht wegzudenken!

Jeans sind heutzutage ja wirklich fast überall tragbar. Deshalb besitzen wir durchschnittlich wohl auch knapp zehn Stück davon. Ja, ich kenne auch Frauen, die besitzen keine einzige.

Für mich ist sie ein treuer Begleiter – egal ob Alltag oder Anlass. Egal ob schick, leger, edel, sportlich: ICH LIEBE JEANS!

Jeans gibt es wirklich für jeden Figurtyp. Es gibt sie in klassisch, sportlich, edel, verwegen oder verwaschen. Ok, es bedarf schon mal einer längeren Suche und einigen zusätzlichen Anproben, aber es lohnt sich! Wichtig ist, sich schon im Vorfeld zum nächsten Einkaufstrip in Sachen Jeans die wichtigsten Fragen zu beantworten.

Soll sie Freizeittauglich sein oder im Büro getragen werden? Einfach nur praktisch und bequem sein oder willst Du ein richtig angesagtes Trendteil, das nach Möglichkeit auch noch schlanker macht?

Dunkle Farben können Dich schlanker erscheinen lassen. Mit der richtigen Waschung sehen Deine Oberschenkel schmaler aus. Ein hochgezogener Bund verpackt ein Bäuchlein richtig gut. Der passende Bund verhindert unerwünschte Röllchen. Die richtige Form kann Deine Beine optisch verlängern und Deine Figur ausgleichen. Sitzen die Taschen richtig, bekommt Dein Po eine knackige Form. Und selbst die Länge der Jeans wünscht sich Beachtung.

Wie Du Deine Jeans am besten auswählst, habe ich bereits hier (klick) ausführlich beschrieben. Und weil Jeans wirklich omnipräsent sind, von sehr vielen Menschen täglich getragen werden, entspringt das Gefühl von Langeweile wirklich nur Deinem persönlichen Empfinden.

Wenden wir uns jetzt dem T-Shirt zu.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und reduziere mich hier auf die Farbe Weiß. Kaum ein Kleidungsstück wird so verkannt wie das weiße T-Shirt. Und kaum eines ist so wandlungsfähig. Trau Dich! “Weiß? Steht mir nicht”, höre ich sehr oft. Verstehe ich dann immer nicht … Weiß steht jeder Frau. Also jeder Frau, die generell diese Nicht-Farbe mag. “Weiß macht mich so blass!” Höre ich auch oft. Stimmt nur nicht. Vielleicht war es das falsche Weiß: zu kalt, also blaustichig. Oder zu warm, also mit diesem Hauch von Gelb drin? Es gibt bestimmt 1.000 unterschiedliche Weiß-Töne. Keines ist wie das andere.Trägt Frau den zu ihr passenden Ton, bringt dieser die Augen zum Strahlen, den Teint zum Leuchten und macht die Zähne noch ein bisschen weißer, als sie es in Tatsache sind. Oder warum sonst würde der Fotograf beim Portrait Shooting einen Aufheller (beispielsweise ein weißes Stück Karton) unter das Gesicht halten? Es lässt uns strahlen! 

Erst neulich hatte ich wieder eine Kundin, die sich schon fast körperlich wehrte, als ich mit ein paar weißen Shirts vor ihrer Umkleidekabine stand. „Das geht doch nicht“, sagte sie. „Das macht mich so blass.“ Dann probierte sie es an, mir zuliebe. Ich kombinierte ein wenig drumherum, und dann schaute sie ungläubig in den Spiegel. „Es geht ja doch!“, staunte sie. Und weißt Du, was dann passierte? Eine Verkäuferin kam vorbei und sagte spontan: „Klasse, da kommen Sie ja richtig zum Strahlen!“ Und nein, das hatte ich nicht mit ihr ausgemacht. Mittlerweile hat diese Kundin das weiße Shirt sogar zu einem Fotoshoot für ihre Webseite angezogen. Und großartiges Feedback bekommen. Das weiße T-Shirt ist wahrscheinlich das am unterschätzteste Kleidungsstück. Man kann es zu Cocktails ausführen und am Sandkastenrand damit sitzen, es kann mal lässig sein und mal sexy – aber nie ZU sexy. Ich sage Dir jetzt mal was: Wenn Du einen Mann auf dezente Art umhauen willst, dann versuche es doch mal mit einem weißen Shirt. Es sollte fließend im Fall sein, die richtige Größe haben (sitzt die Schulternaht, passt der Ausschnitt?). Dazu eine gut sitzende Jeans, eine schicke Jacke – und natürlich Pumps.

 

Glaube mir, viel mehr braucht es nicht. Überhaupt: Schuhe! Damit kannst Du ganz genau bestimmen, wie lässig, weiblich oder sexy das T-Shirt rüberkommen soll. Werden die Pumps gegen Sneaker ausgetauscht, entsteht ein Alltags-Outfit, mit dem Frau mal schnell zum Einkaufen oder die Kinder abholen kann. Trifft ein spitzer Ballerina auf das Outfit, liegt es irgendwo dazwischen und ist prima für den Kaffee mit Freundinnen, einen kleinen Stadtbummel oder den Besuch beim Friseur.

Denn das weiße T-Shirt lebt von der Kombination. Wird ein feines Shirt mit einem dunkelblauen Hosenanzug kombiniert, haucht es diesem klassischen Business-Outfit Lässigkeit ein. Es gibt im gleichen Moment das Gefühl, etwas aus der Norm zu fallen – und doch formal gut da zu stehen. Und einem schicken Bleistiftrock kannst Du die Eleganz etwas nehmen, indem Du ein hochwertiges weißes T-Shirt dazu anziehst. Feminin bleibt es trotzdem. Aber weißt Du was das Allerbeste am weißen T-Shirt ist? Warum ich es so besonders liebe? Weil es immer etwas von Jugendlichkeit hat. 

Mir gibt das weiße Shirt ein Gefühl von guter Freundschaft. Ich fühle mich verbunden, wir kennen uns ja schon so lange. Mal fühle ich mich lässig, mal sportlich, mal verkrieche ich mich darin hinein. Und ein andermal hole ich die Hacken aus dem Schrank und geh ein Glas Champagner damit trinken.

Auf den größten Wandlungs-Künstler aus dem Kleiderschrank – santé!

Mache es mir nach! Kombiniere Jeans und T-Shirt einfach mal anders und erlebe die Kombination neu. Und wenn mit einem weißen Shirt schon so viel möglich ist, was passiert wohl, wenn Du noch Farbe dazu nimmst? 

PS: Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen.

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

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2 Kommentare

  1. Petra

    Liebe Katharina, ich liebe deine Blogbeiträge.
    Ich bin ein Stilheldin und so froh diesen Kurs bei dir gemacht zu haben
    Und die Beiträge gehören für mich immer dazu, das macht die Erinnerung an den Kurs wieder lebendiger

    Ganz liebe Grüße
    Petra

    Antworten
    • Ela

      Was für ein schönes Kompliment!
      Für Katharina, wie auch für uns vom TEAM FRAU MAIER. <3

      Danke!
      Ela

      Antworten

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