Die 7 wichtigsten Tipps für Dein Outfit zum Foto-Shooting

von 03.08.2017Gut Aussehen, Life&Style, Stilberatung

Dein Termin zum Foto-Shooting steht bevor. Die Vorfreude ist groß. Deine Aufregung auch. Und die Frage „Was ziehe ich an?“ findet jeden Tag eine neue Antwort.

Alles, was Du in punkto Outfits für Dein Shooting wissen musst, erfährst Du heute hier. Es braucht keine Stilberatung um ein gutes Outfit zusammenzustellen. Es gibt nur ein paar Dinge zu beachten.

Kleidung kommuniziert. Immer. Ob Du willst oder nicht. Sie signalisiert Deinem Gegenüber, dem Betrachter Deines Bildes, dem Besucher Deiner Website wer Du bist. Bist Du eher leise oder laut, kompetent, sympathisch, vertrauenswürdig, extravagant, elegant, flippig oder bodenständig. Deine Kleidung spiegelt Deine Persönlichkeit, Deinen Charakter. Deshalb ist es so wichtig, dass

 

1. Grundlegendes: Wähle Kleidung für Dein Shooting nach folgenden Kriterien:

  • 100% stimmig zu Dir und Deiner Persönlichkeit
  • Jahreszeiten-unabhängig (weder Sommerkleid noch Winter-Pulli)
  • Passform: weder zu klein noch zu groß sieht gut – egal ob auf Fotos oder im „echten“ Leben
  • Saubere, intakte und gepflegte Kleidung
  • Hemden/Blusen/Kleider müssen glatt (gebügelt) sein. Ein vom Zusammenfalten zerknittertes Top sieht auf einem Foto noch unvorteilhafter aus als in echt.
  • Muster: Ein sehr komplexes Thema, worüber ich einen eigenen Artikel schreiben könnte. Heruntergebrochen: Finger weg von kleinkariert oder gestreift. Große Muster lenken gerne ab von Dir. Wenn große Muster Dein steter Begleiter sind und Du Dich damit ausdrückst: Dann sind sie okay, weil Sie zu Dir gehören.
  • Farben: Der menschliche Blick folgt der Helligkeit. Will sagen: ein helles Oberteil lenkt die Aufmerksamkeit nach oben. Du möchtest ja sicher, dass es um Dich geht und Dein Betrachter Dir in die Augen schaut.

 

2. Zieh’ an was Dir gefällt. Zieh’ Sachen an in denen Du Dich wohl fühlst

Verkleide Dich nicht.

Nie!

Trage Kleidung, die zu Dir, Deinem Lebensstil, Deinem Beruf und Deiner Message passt. Alles andere ist Unsinn.

 

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3. Zieh’ an was Deine Persönlichkeit, Deine Kompetenz, Deine Message unterstreicht.

Wie willst Du wirken? Was soll der Betrachter Deines Bildes für einen Eindruck von Dir bekommen?

kompetent, verlässlich, genau, kreativ, flippig, bodenständig, klar, verspielt, nah, distanziert …

Sobald Du das klar hast, überprüfst Du ob Deine Garderobe, das Outfit für das Shooting dieser Aussage entspricht.

Falls nicht: Finde eine andere Kombination.

Wenn ja: Glückwunsch! Gegebenenfalls fragst Du eine Person Deines Vertrauens um ihre ehrliche Meinung.

4. Deine Zielgruppe

Stelle Dir bei der Wahl Deines Outfits für das Shooting auch die Frage, ob Deine Zielgruppe ähnliche Erwartungen an Dein Auftreten hat und mache Dich davon nicht abhängig. Überprüfe es einfach.

Ein Widerspruch?

Lass es mich an folgendem Beispiel verdeutlichen:

Ich bin Stilberaterin. Keine ganz gewöhnliche. Viele Menschen, denen ich begegne haben gewisse Erwartungen an meine Kleidung, mein Styling. Das haben sie aufgrund meines Berufes. Das Bild was sie von mir haben sieht in etwa so aus: Alles tip top vom Kopf bis zu den Füßen. Kostümchen und Co.. Jedes Haar sitzt perfekt an seinem Platz, jede Wimper ebenfalls. Ausserdem erwarten viele eine gewisse Strenge und einen urteilenden Charakter.

Das ist mir bewusst. Das bin ich allerdings nicht.

Ich bin locker und leger. Natürlich kann ich geschniegelt von oben bis unten, wenn der Anlass es erfordert – und in meinem Alltag als Stilberaterin pflege ich einen lässig-hochwertigen Stil. Das überrascht viele im ersten Moment und erleichtert sie gleichermaßen im zweiten. Das Ziel meiner Arbeit ist es den Menschen wieder ein Gefühl für Mode, ein Gespür für Passformen, Material, ein Auge für Details und Farben zu geben. Stil ist für mich keine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder starre Regeln. Stil ist textiler Ausdruck der Persönlichkeit. Das bin ich und das sieht mein Gegenüber.

Es ist gut zu wissen, was Deine Zielgruppe erwartet und sie dann gegebenenfalls zu überraschen, wenn dies Deiner Person entspricht. Es darf, soll und muss authentisch und echt sein. Wir sind ja nicht am Theater.

5. Wie viele unterschiedliche Outfits benötigst Du im Shooting?

Keep it simple. Pro Outfit schafft ein guter Fotograf mindestens 3-4 komplett unterschiedliche Bilder.

Zwei Outfits für eine Website können je nach Branche Sinn machen. Oft reicht auch schon eins. Nimm gerne eine Alternative mit, damit Du vor Ort die Möglichkeit hast Dich umzuziehen.

6. Schuhe

Viele Bilder für Website, Flyer, … zeigen Dich Close-up. Gesicht, Oberkörper. Daher sind Schuhe nicht ganz so wichtig. Entscheide Dich für das Paar, das zu Deinem Outfit passt und lass den Rest zu Hause.

7. Accessoires

Gerade im Business-Kontext ist weniger immer mehr. Egal ob auf Bild oder in echt.

Sonnenbrillen dürfen zu Hause bleiben. Auch wenn Du sie nur im Haar tragen willst. Das wirkt zu sehr nach Urlaub und ist nur dann okay, wenn Du in der Reise- oder Sonnenbrillenbranche unterwegs bist.

Wenn große Ketten, ein besonders auffallender Ring oder ähnliches Dein Markenzeichen ist: Dann trage es, denn dann ist es ja ein wichtiger Teil von Dir.

Finde, lebe, trage Deinen Stil.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Wohlfühlen und gut aussehen reicht vollkommen aus!

Denk dran. Dein Leben. Dein Stil.

PS: Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen.

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

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