11 Tipps zum Koffer packen & zu Hause lassen

von 05.07.2016Life&Style, Stilberatung

Ich packe mein Köfferlein…und nehme mit! Oh, Gott! Was nur?

11 Wertvolle Tipps rund ums Packen, verstauen und auch zu Hause lassen…

 1. Vorbereitung hilft wirklich ungemein

Unvorbereitet vor dem Schrank zu stehen bedeutet oft: lieber zu viel als zu wenig. Und das macht keinen Sinn. Also nehm´ Dir ein bisschen Zeit.

2. Wo geht´s hin?

Wie ist das Wetter und was brauche ich vor Ort?

3.Gibt es Anlässe, Kleider-Ordnung (zum Abendessen im Urlaubshotel bspw.), Business-Meetings, usw.

Hier lohnt sich die Überlegung welche Teile sich formal und auch freizeitlich kombinieren lassen – oft geht nämlich beides…

4. Mache eine kleine Übersicht

Das bedeutet tatsächlich planen, was Du wann anziehst, und tageweise notieren. Idealerweise packst Du Teile ein, die sich alle miteinander kombinieren lassen. Das erhöht Deine Flexibilität vor Ort.

Mein Geheimtipp sind Schuhe, die zu allem passen.

Wenn das dieses Mal noch nicht klappt, dann schau‘ einfach mal nach dem Urlaub, was Du alles dabei hattest und nie getragen hast, bzw. was gefehlt hat und notiere es Dir.

5. Schweres nach unten packen

Schwere Stücke (Schuhe oder Kosmetiktaschen) gehören in den unteren Teil, damit diese den anderen Inhalt nicht nach unten drücken, wenn Du den Koffer hinter Dir herziehst. (Keep in mind: Gepäck wird meist aufrecht bewegt, gepackt wird es im Liegen.)

6. Schuhe in Schuhsäckchen oder Tüten im Gepäckstück verstauen.

 

7. Für Ordnung und Übersichtlichkeit empfehle ich einzelne Täschen, Dosen o.ä. für Kleinteile.

 

8. Knitterfrei packen

Kleider, Blusen oder Hosen in transparente Plastikhüllen aus der Reinigung packen (ohne Kleiderbügel), damit sie nicht zerknittern. Hemden und Blusen ineinander falten. Stretch- und knitterfreie Kleidung mitnehmen. Oder das Gegenteil: Hemden im Knitter-Look. Und wenn es doch mal knittert: nach dem Duschen in die Duschkabine hängen. Dampf glättet – wenigstens ein bisschen. Oder im Hotel nach dem Bügeleisen fragen.

9. Platz sparen

Generell bekommst Du mehr Sachen in Deinen Koffer, wenn Du sie rollst, statt zu falten, egal ob Hose, Pulli, Rock oder T-Shirt. Nutze die Rollen, um Lücken im Koffer zu füllen (zum Beispiel am Rand). Bei dünnen T-Shirts können auch mehrere zusammengerollt werden. Kleidung kann auch um Zerbrechliches wie Sonnenbrillen gerollt werden. Stecke Socken in Schuhe.

10. Gepäck

Ein Koffer schützt den Inhalt am besten.
Eine Reisetasche ist meist etwas flexibler.
Ein Rucksack eignet sich für´s Herumreisen am besten.

Wenn Du auf schwarz/anthrazit in Sachen Gepäck stehst: Markiere Dein Gepäckstück in irgendeiner Form. Denn am Gepäckband sollst Du derjenige sein, der Dein Gepäck auch tatsächlich mitnimmt. Nicht der Herr aus Reihe 14, der einen ähnlichen Reisebegleiter hat…

11. Überflüssiges bleibt zu Hause

Die meisten Hotels haben einen Föhn im Zimmer.

Viele Hotels bieten Strandtücher, Bademäntel etc. an. Im Vorfeld erkundigen.

Shampoo, Duschgel, Body-Lotion und Co. in Reisegröße mitnehmen. Und Flüssiges in Tüten packen!

 

Und hier mein Mitschnitt aus einem SWR3 Interview zum Thema. Kassettenrekorder sei dank 😉

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

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2 Kommentare

  1. Emilia Scholz

    Vielen lieben Dank für die zahlreichen Tipps zum Thema Kofferpacken Frau Maier. Meine Freundin und ich sind auch wie wild am planen und schauen uns nach gemütlichen Ferienwohnungen um. Leider stresst mich das Kofferpacken sehr, da ich, das Überflüssige nicht leicht aussortieren kann. Ich habe das Gefühl, ich würde alles im Urlaub gebrauchen können. Dieses Mal werde ich mich jedoch zusammen reißen!

    Antworten
    • andrea@frau-m.de

      Liebe Emilia, viel Freude beim Ausprobieren mit weniger Gepäck 😉
      Liebe Grüße

      Antworten

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