Jeans, Top und Strickjacke. Mein Allround-Klassiker.

Ich oute mich: Ich LIEBE schlichte Outfits. An mir und auch an anderen, nicht an allen anderen – Kleidung und Stil darf und muss immer zur jeweiligen Persönlichkeit, zum Typ passen. Das bedeutet also nicht, dass jeder nur noch im Minimal-Stil auf die Straße soll. Das bedeutet einfach, dass es mir für mich gefällt. Ich kann auch aufrüschen – mich und andere. Das tue ich ja auch tagtäglich mit meinen geliebten Kundinnen und Kunden 😉

Also: schlicht, mit dem besonderen Etwas, eben.

Was ist das besondere Etwas? Das können Schmuckstücke, hochwertige Materialien (und nein, es braucht nicht Ganzkörper-Seide/Kaschmir sein), eine tolle Handtasche, ein besonderer Schal und/oder schicke, elegante, lässige, sportliche Schuhe sein. Mit Schuhen kann ein Outfit ja ohnehin ge-toppt oder -floppt werden. Schuhe bringen die besondere Note mit und legen auch gerne die Stilrichtung da oder dort hin. Es kann auch ein interessanter Stilbruch sein, der ein Outfit besonders macht und im gleichen Atemzug eben auch die Trägerin. Denn unser Gegenüber zieht Rückschlüsse aus unserem Look auf unseren Charakter, unsere Kompetenz.

Daher stelle ich heute folgendes Lieblings-Outfit vor:

Blue Jeans, weisses, fliessendes Top und creme/beige/grau-farbene Strickjacke.

Wem das zu hell ist: funktioniert auch mit blau oder rot…
Basic-Liebling Basic-LieblingBasic Liebling

Anmerkungen Top:

Material: weich und fliessend (Seide, Viskose, fliessender Jersey, …)

Farbe: je nach Präferenz: reinweiss bis hin zu creme

Passform: körpernah bis locker. Mit oder ohne Ärmel: je nach Präferenz und Wärme-/Kälte-Empfinden.

Anmerkungen Jeans:

Ist es etwas weiter oben herum, darf die Jeans schmal sein und gut sitzen (slim, straight, skinny).

Fällt es oben herum schmaler aus, dann darf die Jeans auch Bootcut oder Flare sein.

Die Waschung: Dark Demin ist formaler (und macht schlanker), mittelblau lässiger.

Anmerkungen Strickjacke:

Meines Erachtens nach lohnt sich der Invest in ein schönes, hochwertigeres Teil (manche meiner eigenen Strickjacken sind schon viele Jahre treue Begleiter. Sie werden gut gepflegt und gehegt – das ist das A und O für lange Haltbarkeit.). Wichtig ist: Sie fühlt sich gut an und kratzt nicht. Und ja, es kann eine kleine Herausforderung sein, die Passende zu finden. Eine gute Anlaufstelle sind Häuser, die ein etwas größeres Sortiment an Strick führen, denn dort kann nach Herzenslust an- und ausprobiert werden.

Anmerkungen Material:

Wolle, Kaschmir, Baumwolle – je nachdem auch ein toller Alljahres-Allrounder.

Wem steht dieses Outfit besonders gut?

Je nach Statur und dem richtigen Einsatz der passenden Schnitte: allen Frauen, denen es gefällt und Die sich darin wohl fühlen. Denn die Jeans, die Strickjacke und das Top kann passend zum Figurtyp gekauft werden.

Wie lässt sich das Outfit stylen?

Über den Schuh. Das Outfit selbst ist so schlicht, dass das Schuhwerk hier ganz klar Richtung vorgeben kann. Sportlich, lässig, elegant, wintertauglich, …

PS: Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen.

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

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