Dies solltest Du ab 40 unbedingt in Deinem Kleiderschrank haben!

von 09.03.2022Gut Aussehen, Life&Style, Shopping, Stilberatung

Kennst Du das? Diese ganzen Ratschläge:

Tu dies, mach das!

Sei so oder doch lieber so.

DAS darfst Du in diesem Jahr auf keinen Fall außer Acht lassen und dieses Teil musst Du diese Saison unbedingt haben.

Und auf keinen Fall mehr die Bluse aus dem letzten Jahr anziehen!

Puh! Nervt. Oder? Mich zumindest.

Viele andere Frauen auch, nur sagen die es vielleicht nicht so explizit. Oder trauen sich nicht. Ich traue mich heute mal.

Auf was kommt es denn wirklich an? Von unseren guten Werten und Qualitäten als Frau ganz abgesehen. Als kleiner Nebensatz am Rande: Deine innere Haltung Dir und Deinem Körper, Deinem Aussehen gegenüber ist ohnehin das Fundament, auf dem der ganze textile Rest schlichtweg „nur“ aufbaut. 

Es ist klasse, mit 16 die engen, bunten, lauten, schrillen, grellen Teile zur Schau zu tragen. Doch irgendwann ist das vorbei. Für manche Frauen. Für andere auch nicht.

Kleidung ist Selbstausdruck. Unsere Outfits machen sichtbar wer wir sind. Sie sind Statement und eine Art visuelle Visitenkarte. Rachel Zoe, US-Amerikanische Stylistin und Modedesignerin sagt: „Stil ist eine Art zu zeigen wer Du bist – ohne zu sprechen.“

Die zweite Haut ist immanent verbunden mit Dir, Deiner Persönlichkeit, Deiner Kompetenz,

Deinem Charakter.

Kleidung ist da, damit Du Dich wohl und sicher fühlst UND sensationell aussiehst!

Es geht nicht darum einfach irgendwas anzuziehen, weil irgendwer entschieden hat: „Das ist jetzt „in“, das wird produziert und muss auf Teufel komm raus verkauft werden. Egal ob’s passt oder nicht.“ Von den Teilen haben die meisten Frauen genug im Schrank.

Es geht auch nicht darum, Teile, die hervorragend zur eigenen Figur, zum Typ, zum Lebensgefühl passen deshalb liegen zu lassen, weil irgendwer gesagt hat: „DAS darf Frau ab 30/40/50 auf keinen Fall mehr tragen!“

Immer wieder werde ich beispielsweise nach dem Verfallsdatum des Minirocks gefragt. Das gibt es nicht – in meiner Welt. Ein Minirock kann sensationell gut an einer 70-Jährigen aussehen und unglaublich unpassend an einer 15-Jährigen. Die Frage ist: Passt er zu Dir? Passt er zu Deiner Figur, Deinem Stil? Passt er zu dem, was Du mit Deiner Mode ausdrücken möchtest? Passt er zum Anlass? Fühlst Du Dich wohl darin?

Wenn Du alle Fragen mit „Ja!“ beantwortest: Los! Trag Deinen Minirock mit erhobenem Haupt. Mach Dich frei von Must-have-Listen, Trendteilen, Must-Dos und -Don’ts! Sei Du. Und zwar zu 100%.

Leider sagt uns kaum jemand, dass es vollkommen ok ist happy und zufrieden zu sein mit der Person, die Du bist. Denke daran: Du gibst Deinen Referenzrahmen vor. Keiner da draußen.

Und weil Du sicher allein wegen der Überschrift wissen willst, welche drei Dinge allen Frauen wirklich gut stehen und jederzeit tragbar sind:

  1. Dein umwerfendstes Lächeln
  2. Deine Lieblingsteile
  3. Dein Wissen: Ich bin genau richtig, so wie ich bin!

 

Ich weiß, das macht Dich noch nicht glücklich. Du willst es noch konkreter und greifbarer haben, stimmts?! 

So sehr uns manche Ratschläge nerven können, so hilfreich sind sie doch manchmal auch. Vielleicht auch deshalb, weil wir uns selbst darüber noch keine Gedanken gemacht haben oder das Thema irgendwie nie wirklich wichtig und bedeutungsvoll war. Deswegen verrate ich Dir jetzt zwei Tipps aus der Sektion Unterwäsche mit denen ich immer wieder für große Aha-Momente bei meinen Stil Heldinnen sorge:

  1. Kaufe und trage Deine Slips, Strings, Hipsters, Unterhosen und Co. ein bis zwei Größen größer, damit sie sich nicht abzeichnen. Es sieht einfach nicht gut aus, wenn diese schräge Linie Deines Slips so sichtbar unterhalb Deiner gut sitzenden Hose verläuft oder der Bund einschneidet und unter dem schicken Kleid ein Röllchen zeigt, was es sonst gar nicht gibt.
  2. Trage einen wirklich passenden BH. Studien sagen*, dass bis zu 80% aller Frauen die falsche BH-Größe tragen. Überprüfe also einmal Deinen treuen Begleiter. Durch das passende Modell kannst Du, insbesondere bei einer großen Oberweite, Deine Silhouette maßgeblich verschlanken und auch Deine Haltung verbessern. Bei manchen Frauen verabschieden sich durch das Tragen des wirklich passenden Modells Nacken- und Kopfschmerzen. Auch bei einer kleinen Oberweite ist es wichtig, dass der BH gut sitzt und die Brust nach vorne und etwas nach oben schaut (im Gegensatz zu flachgedrückt nach unten). Probier’s aus!

Egal für welchen der fünf Tipps und Ratschläge Du Dich entscheidest: Stell sicher, dass er für DICH stimmig ist.

Denk dran: Künstliche Stil-Regeln haben nichts mit Deinem Alter zu tun … Es ist wichtig, dass Du weißt, was zu Dir passt. Was Dir steht. Was Dir schmeichelt und was nicht.

Zieh’ los und finde, trage, lebe Deinen Stil. Wenn ich Dir dabei helfen darf, dann findest Du mich hier 😉

 

*siehe Süddeutsche Zeitung 

 

PS: Schönheit beginnt im Herzen und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen.

... und warum Deine innere Einstellung dabei viel wichtiger ist.

 

 "Schönheit fängt im Herzen an und geht dann vom Kopf bis zu den Füßen." FRAU MAIER

MEIN Lieblingszitat im wahrsten Sinne. Und wie Du es praktisch anwendest erfährst Du hier und heute. Und so viel verrate ich bereits jetzt: die Kleidung spielt in diesem Teil eine untergeordnete Rolle. Und: am Ende gibt´s noch ein Geschenk. Von mir – an Dich. Gut aussehen...als ob das so einfach ist!

Die Medien zeigen uns tagtäglich, was schön und erstrebenswert ist. Den Männern führt man Six-Packs und markante Gesichtszüge vor. Den Damen faltenfreie Haut, 90-60-90 Maße, üppiges Dekolleté, runder Po, flacher Bauch, lange Beine... Und bitte alles in Kombination!

Sehen wir so aus?

Nein.

Warum?

Weil die meisten Models selbst auch nicht so aussehen.

Denn weniger publik ist, wie es dazu kommt. Da werden also Arme und Beine verlängert, Füße verkleinert, Augen vergrößert, die Haut mehrfach geglättet und ge-glow-ed, Schultern angehoben, der Bauch verflacht, usw. usw. (und manchmal kann Photoshop auch so richtig in die Hose gehen – klick).

Mich erleichtert dieses Wissen. Denn das ist wie die Torte auf dem Bild im Backbuch. 3-stöckig – schneeweiss – perfekt verziert – einfach makellos. Auch das Stückchen auf dem Teller: die einzelnen Schichten, ganz einfach perfekt und zum Reinbeissen ... nicht ganz.

Was wir da sehen ist alles andere als essbar. Gips, Karton, Farbe ... eine kleine Illusion also, um uns den Mund wässrig zu machen. Und wenn wir wissen, dass es das ist, dann erwarten wir nicht, dass unsere Torte so aussieht wie die im Buch und dass wir beim Blick in den Spiegel durchaus auch Falten haben dürfen.

Wir sind Menschen. So wie unsere Charakterzüge uns einzigartig sein lassen, so machen auch unsere äusseren Gegebenheiten uns schön. Auch wenn Sie nicht der erfundenen Norm entsprechen. Oft sind die Dinge, die Du vielleicht nicht magst, genau die, die unserem Gegenüber besonders gut gefallen.

 

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2 Kommentare

  1. Jacqueline Rauber

    Hallo liebe Fraz Maier.
    Vielen vielen Dank für den wunderbaren Bericht. Ich bin immer wieder faszieniert und begeistert von Ihren Beiträgen. Sie schreiben so vom Herzen.
    (DEIN Wissen genau so wie ich bin ist es richtig) ist ein wunderschöner Satz .
    Ich trage den Satz in mir . Vielen vielen Dank. Freue mich auf viele neues von Ihnen .
    Siw sind einw wunder volle Frau.
    Ich wünsche Ihnen nur das Beste viel Licht und Sonne.
    Herzlichst
    Jacqueline

    Antworten
    • Ela

      Liebe Jacqueline,
      bei Deinem Kommentar ist hier eben die Sonne aufgegangen! Die Sonne, welche wir alle im Herzen tragen.
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude bei unseren Beiträgen!
      Liebe Grüße
      Ela – TEAM FRAU MAIER

      Antworten

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